Krisenintervention
Time-out-Maßnahmen und Outdoor-Kurzzeitprojekte
In akuten Krisensituationen, für absehbare Überbrückungssituationen oder als Clearingmaßnahme schaffen wir kurzzeitige Settings, die sich an der jeweiligen Bedürfnislage und am Ziel der Maßnahme ausrichten.
Wann eine Krisenintervention sinnvoll ist
Wenn ein bestehendes Setting nicht mehr trägt, braucht es zunächst Abstand und eine Klärung, nicht sofort die nächste Dauerlösung. Dafür ist dieses Angebot gedacht: als eigenständige Maßnahme, als Überbrückung bis zu einer absehbaren Anschlusshilfe oder als Clearing, das die Grundlage für die weitere Hilfeplanung liefert.
Wie wir arbeiten
Im Bezugsbetreuersystem schaffen wir Settings, die sich an der Bedürfnislage des jungen Menschen orientieren und am Ziel der Maßnahme ausgerichtet sind. Die Projekte werden in der Regel im 1:1-Setting und ausschließlich von Fachkräften durchgeführt.
Mittel und Methoden sind beispielsweise erlebnispädagogische Angebote, Wanderprojekte oder soziale Landwirtschaft. Verwurzelt in einem niederschwelligen Ansatz gilt: Boot und Fahrrad fahren, Zelten und Lagerfeuer wirken oft ebenso gut wie aufwendige Programme.
Was am Ende steht
- Eine Einschätzung, wie es weitergehen kann, offen mit allen Beteiligten besprochen
- Erkenntnisse aus der Krisen- und Clearingphase, die in eine Anschlusshilfe einfließen
- Bei Bedarf und nach Möglichkeit der direkte Übergang in eine langfristige Einzelbetreuung bei uns
Der Betreuungsprozess wird durchgehend von der pädagogischen Leitung begleitet. Die Entscheidungsfindung erfolgt unter Einbezug aller Beteiligten.
Konkrete Anfrage?
Sie haben einen Fall, für den die Regelangebote nicht mehr passen? Rufen Sie uns an. Im Gespräch klären wir gemeinsam, ob und in welchem Setting wir den jungen Menschen begleiten können.